Betriebsprüfung – deswegen trifft es Sie

Betriebsprüfung – deswegen trifft es Sie

Als Selbstständiger oder Freiberufler genießen Sie ein Maß an Freiheit, das Ihre angestellten Freunde neidisch macht. Diese Freiheit birgt jedoch Verantwortlichkeiten in Form von Steuerbelastungen, von denen einige die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsprüfung erhöhen könnten. Da selbständig Erwerbstätige weitgehend auf sich selbst gestellt sind, wenn es darum geht, Einkommen zu melden und Abzüge zu tätigen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Fehleinschätzungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Steuerregeln einzuhalten. 

 

Heimbüro 

Viele Kleinunternehmer arbeiten, um die Kosten niedrig zu halten, von zuhause. Während nichts daran falsch ist, einen Abzug für das Büro im Eigenheim in Ihrer Steuererklärung aufzulisten, kann dies Warnsignale bei der Steuerbehörde auslösen und ein Grund für eine Betriebsprüfung sein. 

Um eine Betriebsprüfung zu vermeiden, sollten Sie nur den Teil Ihres Hauses abschreiben, der ausschließlich für die Arbeit verwendet wird. Darüber hinaus ist es wichtig zu vermeiden, dass Sie den Büroraum nicht für andere Zwecke, wie ein zweites Schlafzimmer oder ein Spielzimmer für die Kinder, verwenden. Wenn der Raum zu irgendeinem Zeitpunkt für etwas Anderes als Arbeit genutzt wird, kann er nicht als Heimbüro abgezogen werden. 

 

Einkommensdiskontinuität 

Die Richtlinien der Steuerbehörden sind komplex, und wenige Kleinunternehmer können es sich leisten, ein Team von Buchhaltern zu engagieren, um ihnen bei der Steuererklärung zu helfen. Leider können sogar kleine Fehler in Ihrer Steuererklärung Sie anfällig für eine Betriebsprüfung machen. 

 

Undokumentierte Abzüge 

Während Sie versucht sein könnten, mehr Abzüge zu fordern, als machbar sind, um Ihre Steuerlast zu reduzieren, kann Sie dies schnell auf das Radar für eine Betriebsprüfung bringen. Die Regierung ist auf der Suche nach Selbstständigen, die trotz geringer Einkommen hohe Abzüge melden. 

Um Ihre Chancen auf eine gezielte Betriebsprüfung zu verringern, sollten Sie nur die Abzüge melden, die Sie mit Belegen oder anderen relevanten Unterlagen absichern können.

Datum: 14 September 2018, 10:09 am
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